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Was ist Digital Signage und wie startet man die Einführung im Unternehmen

2026-05-07 6 Min. Lesezeit

Kurz gesagt: Der Leitfaden zu Digital Signage — von der Bildschirmauswahl bis zum Content-Management im CMS.

Was ist Digital Signage und wie startet man die Einführung im Unternehmen

Digital Signage, also digitale Beschilderung und visuelle Kommunikation über Bildschirme, ersetzt in Büros, Empfangsbereichen und Produktionsräumen zunehmend klassische Plakate und Informationstafeln. Wir erklären, woraus ein solches System besteht und wie man dessen Einführung in der Praxis Schritt für Schritt plant.

Woraus ein Digital-Signage-System besteht

Ein vollständiges Digital-Signage-System ist deutlich mehr als nur ein Bildschirm — es besteht aus drei zusammenhängenden Elementen, die zusammenspielen müssen, damit die Einführung Sinn ergibt.

  • Anzeigegeräte — Bildschirme, Fernseher oder Videowände, ausgewählt nach Größe, Helligkeit und Montageort.
  • Player (Media Player) — das Gerät, das die Inhalte abruft und anzeigt; es kann in den Bildschirm integriert oder als separates Modul angeschlossen sein.
  • Content-Management-System (CMS) — die Software, mit der geplant wird, welche Inhalte in welcher Reihenfolge auf den einzelnen Bildschirmen erscheinen.

Bildschirmauswahl für den jeweiligen Einsatzzweck

Digital-Signage-Bildschirme unterscheiden sich von handelsüblichen Fernsehern vor allem durch ihre Auslegung für den Dauerbetrieb — sofern ein Bildschirm viele Stunden am Tag eingeschaltet sein soll, lohnt es sich, Geräte in Betracht zu ziehen, die speziell für diesen Betriebsmodus konzipiert sind. Auch die Bildschirmhelligkeit im Kontext des Montageorts ist wichtig — ein Bildschirm in einem schwach beleuchteten Flur hat andere Anforderungen als ein Schaufenster oder Empfangsbereich mit starker Sonneneinstrahlung.

Content-Management im CMS

Ein CMS-System ermöglicht die zentrale Planung, was und wann auf den Bildschirmen erscheint — von Anzeigeplänen bis zur Verwaltung mehrerer Standorte über ein einziges Panel. Ein gut gewähltes CMS erlaubt die Fernaktualisierung von Inhalten, ohne physischen Zugang zu jedem einzelnen Bildschirm, was besonders für Unternehmen mit mehreren Niederlassungen wichtig ist. Es lohnt sich auch, zu klären, wer in der Organisation für die laufende Veröffentlichung von Inhalten verantwortlich sein wird — ein System, das zu kompliziert in der Bedienung ist, wird schnell nicht mehr aktualisiert.

Wie man die Einführung Schritt für Schritt plant

Die Einführung von Digital Signage sollte mit der Frage beginnen, was das Kommunikationsziel ist — für die interne Kommunikation mit Mitarbeitern werden andere Inhalte und ein anderer Aktualisierungsrhythmus benötigt als für die Präsentation des Angebots im Kundenbereich. Der nächste Schritt ist die Bestandsaufnahme der Standorte, an denen Bildschirme aufgestellt werden sollen, sowie die Prüfung der Netzwerk- und Stromversorgungsverfügbarkeit an diesen Orten. Erst auf dieser Grundlage sollte die konkrete Ausrüstung und das CMS-System ausgewählt werden, nicht umgekehrt — ein zu häufiger Fehler ist der Kauf von Bildschirmen, bevor feststeht, wie sie tatsächlich genutzt werden.

Zusammenfassung

Digital Signage ist ein System, kein einzelnes Produkt — seine Wirksamkeit hängt von einer konsistenten Auswahl der Ausrüstung, der Software und des Content-Management-Prozesses ab. Unternehmen, die mit einem klar definierten Kommunikationsziel und realistischen organisatorischen Möglichkeiten für die Inhaltsaktualisierung beginnen, gewinnen ein Werkzeug, das tatsächlich genutzt wird, statt schon nach wenigen Wochen zu verwaisen.

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